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Demo

Eine Wallbox für Ihr E-Auto installieren.

Im Einfamilienhaus oder im Stockwerkeigentum: schnelles Laden (11 bis 22 kW), steuerbar und sicher. Wir helfen Ihnen, die richtige Leistung zu wählen und Offerten von konzessionierten Elektroinstallateuren zu vergleichen.

Installateur et conducteur devant une borne de recharge à domicile adaptée au véhicule et au budget

Schnell und bequem zu Hause laden

Warum eine Wallbox

Driver plugging in an electric car
Schnelles Laden

11 bis 22 kW: ein Vielfaches schneller als an der Steckdose.

Conductrice qui consulte ses recharges sur son téléphone, avec ou sans compteur Linky
Steuerbar

Laden im Niedertarif, Zugang per RFID-Karte. Erstattung mit Voltaback.

Charging on a wall box
Für Vielfahrer

Ideal, wenn Sie viel fahren oder mehrere Fahrzeuge laden.

Ihre Offerte für die Installation zu Hause

Vergleichen Sie Offerten von konzessionierten Elektroinstallateuren. Kostenlos und unverbindlich.

Devis d'installation de borne de recharge annoté

Wallbox im Stockwerkeigentum installieren

Im Stockwerkeigentum braucht die Ladestation einen Beschluss der Stockwerkeigentümerversammlung (Art. 647d ZGB). Für die ganze Einstellhalle gibt es spezialisierte Anbieter, die Machbarkeitsstudie, Beschluss und Infrastruktur übernehmen.

Bornes de recharge pour une flotte d'entreprise électrique

Sie möchten eine Wallbox zu Hause oder in Ihrer Stockwerkeigentümergemeinschaft installieren? Hier das Wichtigste: welche Leistung, was es kostet, die Regeln für die Installation, welche Förderung es 2026 in Ihrem Kanton gibt und wie Sie sich den Ladestrom erstatten lassen, wenn es ein Geschäftsauto ist.

Welche Leistung: 11 oder 22 kW?

In der Schweiz ist die 11-kW-Wallbox (dreiphasig) der Standard: Sie lädt die meisten Fahrzeuge über Nacht, und die meisten Hausanschlüsse sind dreiphasig. Einphasig begrenzen die Netzbetreiber die Leistung wegen der Schieflast (Werkvorschriften). 22 kW lohnen sich nur für Vielfahrer oder mehrere Fahrzeuge und brauchen die Bewilligung des Netzbetreibers. Und: Ihr Auto begrenzt oft die Ladeleistung mit Wechselstrom (viele schaffen nur 11 kW).

Was kostet eine installierte Wallbox?

Rechnen Sie mit rund CHF 2'000.– bis 4'000.– inklusive Installation, im einfachen Fall um CHF 3'000.–, je nach Leistung, Hersteller und Aufwand vor Ort (Leitungsweg, Verteilung, Lastmanagement).

Posten

Richtwert

Wallbox 11 kW (dreiphasig)

CHF 700.– bis 1'500.–

Wallbox 22 kW (dreiphasig)

CHF 900.– bis 2'000.–

Installation durch konzessionierten Elektroinstallateur

CHF 1'000.– bis 2'500.–

Gesamt inkl. Installation

CHF 2'000.– bis 4'000.–

Installation: Elektroinstallateur, NIN und Meldung an den Netzbetreiber

Eine Wallbox darf nur ein konzessionierter Elektroinstallateur mit Installationsbewilligung anschliessen (Niederspannungs-Installationsverordnung NIV): Das ist die Voraussetzung für Sicherheit, Garantie und Förderung. Vor den Arbeiten reicht er beim Netzbetreiber das technische Anschlussgesuch (TAG) und die Installationsanzeige (IA) ein; gebaut wird nach der Bewilligung. Er verlegt einen eigenen Stromkreis, setzt einen Fehlerstromschutzschalter ein (Typ B oder Typ A mit 6-mA-DC-Fehlerstromerkennung in der Wallbox) und arbeitet nach der Niederspannungs-Installationsnorm NIN (SN 411000). Nach den Arbeiten erhalten Sie den Sicherheitsnachweis (SiNa) mit Mess- und Prüfprotokoll.

Vernetzte Wallbox: Steuerung und Lastmanagement

Die meisten Wallboxen lassen sich per App steuern: Laden im Niedertarif, Verbrauch im Blick, Zugang per RFID-Karte. Das dynamische Lastmanagement passt die Ladeleistung an Ihren Hausverbrauch an, damit keine Sicherung auslöst. Bei mehreren Ladepunkten oder hoher Gesamtleistung verlangen die Netzbetreiber in der Regel ein Lastmanagement, oft ist so keine Verstärkung des Hausanschlusses nötig.

Wallbox oder verstärkte Steckdose: Was passt zu Ihnen?

Es kommt auf Ihre Nutzung an:

Verstärkte Steckdose (T23/CEE)

Wallbox

Leistung

3.7 kW

11 bis 22 kW

Reichweite pro Stunde

20 bis 25 km

60 bis 110 km

Installation

Konzessionierter Elektroinstallateur

Elektroinstallateur, Anschlussgesuch und Installationsanzeige

Kosten inkl. Installation

einige hundert Franken

CHF 2'000.– bis 4'000.–

Ideal für

Wenig- und Normalfahrer

Vielfahrer, Fuhrpark, Mehrfamilienhaus

Noch unsicher? Machen Sie den Test und finden Sie die passende Lösung. Und wenn Sie wenig fahren, reicht oft eine verstärkte Steckdose, die deutlich günstiger ist.

Wallbox im Stockwerkeigentum

In der Schweiz gibt es kein gesetzliches Recht auf eine Ladestation. Im Stockwerkeigentum ist sie eine bauliche Massnahme (Art. 647c ff. ZGB): Als nützliche Massnahme braucht sie in der Regel die Mehrheit der Stockwerkeigentümer, die zugleich den grösseren Teil der Sache vertritt (Art. 647d ZGB), sofern das Reglement nichts anderes vorsieht. Für den Auftrag zu einer Machbarkeitsstudie genügt die einfache Mehrheit. Mieterinnen und Mieter brauchen die schriftliche Zustimmung der Vermieterschaft (Art. 260a OR).

Zwei Wege: die individuelle Installation (Ihre Wallbox, Ihre Leitung) oder eine gemeinsame Ladeinfrastruktur für die ganze Einstellhalle, mit Grundinstallation und Lastmanagement. Spezialisierte Anbieter übernehmen Machbarkeitsstudie, Abstimmung mit dem Netzbetreiber, Beschluss der Versammlung und Betrieb. Mehrere Kantone fördern genau diese Grundinstallation (siehe unten).

Welche Förderung gibt es 2026?

  • Bund: Der Bund zahlt keinen Beitrag an die Wallbox. Gefördert wird kantonal oder kommunal, mit unterschiedlichen Beträgen und Bedingungen.
  • Kantonale Programme: Zürich zahlt CHF 500.– pro Parkplatz (bis 15 Plätze, ab dem 16. CHF 300.–) für die Grundinstallation in Wohnbauten, Programm bis Ende 2026; ab 5 Plätzen vor Baubeginn beantragen. Luzern zahlt CHF 350.– pro Platz in Mehrfamilienhäusern, das Tessin CHF 500.– pro Ladestation (CHF 4'000.– bidirektional).
  • Gemeinden und Elektrizitätswerke: Viele Gemeinden und Werke fördern zusätzlich. Die Bedingungen ändern oft: Prüfen Sie sie vor Baubeginn, für Zürich beim Kanton Zürich.
  • Basel-Stadt und Genf: Unterstützung für Ladeinfrastruktur in Einstellhallen beziehungsweise für die Vorrüstung von Parkings in Mehrfamilienhäusern (Genf: ab 5 Wohnungen und 5 Plätzen, mit zentralem Lastmanagement).

Günstiger laden: Niedertarif und Smart Meter

Die meisten Netzbetreiber bieten einen Zweitarif mit Hochtarif und Niedertarif (HT/NT), typischerweise nachts und am Wochenende; Zeiten und Preise legt jeder Netzbetreiber selbst fest. Seit 2026 können Netzbetreiber zudem dynamische Netztarife für Kundinnen und Kunden mit Smart Meter anbieten. Programmieren Sie das Laden in der Wallbox-App auf die günstigen Stunden. Gut gesteuert ist Laden zu Hause deutlich günstiger als an öffentlichen Schnellladestationen.

Wie lassen Sie sich den Ladestrom für Ihr Geschäftsauto erstatten?

Wenn Sie ein Geschäftsauto zu Hause laden, zahlen Sie den Strom zunächst selbst. Ihr Arbeitgeber kann ihn als Spesen erstatten: pauschal mit höchstens CHF 60.– pro Monat (Lohnausweis Ziffer 13.2.3) oder zu den effektiven Kosten, also die geladenen kWh zu Ihrem tatsächlichen Stromtarif. Belegte Spesen sind kein Lohn: weder Einkommenssteuer noch AHV-Beiträge. Dafür braucht es eine Messung pro Fahrzeug und einen belastbaren Beleg. Genau das macht Voltaback: 100 % Software, ohne Hardware, mit Lohnausweis-konformer Dokumentation und automatischer Erstattung auf den Rappen genau. So funktioniert es für Fahrer oder für einen ganzen Firmenfuhrpark.

FAQ

Ihre Fragen zur Wallbox

Sie laden ein Geschäftsauto zu Hause?

Ihr Ladestrom zu Hause kann von Ihrem Arbeitgeber automatisch und Lohnausweis-konform erstattet werden.