Kfz-Steuer in Luxemburg: 30 € für E-Autos und was Ihr Fuhrpark noch zahlt
Kfz-Steuer Luxemburg 2026: CO2-Formel mit Beispielen, 30 € für E-Autos, Zahlung und Erstattung, Leasing, Grenzgänger und Rechnung für 50 Dienstwagen.
Aubin Aycaguer, Chief of Staff, Voltaback3. Nov. 2026

In Luxemburg zahlt ein reines Elektroauto die Kfz-Steuer (taxe sur les véhicules automoteurs) nur in Höhe des gesetzlichen Mindestbetrags: 30 € pro Jahr. Diesel- und Benzinfahrzeuge werden nach ihrem CO2-Ausstoß besteuert, bei üblichen Dienstwagen meist zwischen 60 und 200 € pro Jahr.
Dieser Beitrag richtet sich an Fuhrparkleitung und Finanzabteilung. Er erklärt die Berechnungsformel, wer im Leasing zahlt, was für Grenzgänger gilt und warum die Steuerersparnis eines E-Fuhrparks im Vergleich zur Energieersparnis klein bleibt. Genau beim zweiten Posten setzt Voltaback an: Der Ladestrom zu Hause wird zum echten kWh-Preis jedes Fahrers erstattet.
Die luxemburgische Kfz-Steuer im Überblick
Die Kfz-Steuer, umgangssprachlich oft „Vignette“ genannt, ist eine jährliche Steuer für jedes in Luxemburg zugelassene Fahrzeug. Sie wird an die Zentralkasse der Zoll- und Akzisenverwaltung (Administration des douanes et accises) gezahlt; die Vignette dient als Zahlungsnachweis.
Das Wichtigste in drei Punkten:
- Steuerschuldner ist der Zulassungsinhaber, ob Privatperson oder Unternehmen.
- Sie wird jährlich erhoben. Wird das Fahrzeug vor Ablauf der Vignette verkauft oder abgemeldet, wird die Steuer anteilig erstattet.
- Für Pkw mit Erstzulassung ab dem 1. Januar 2001 richtet sie sich nach dem CO2-Ausstoß, für ältere Fahrzeuge nach dem Hubraum.
Grenzgänger, die mit einem in ihrem Wohnsitzland zugelassenen Fahrzeug fahren, zahlen diese luxemburgische Steuer nicht. Quelle: Guichet.lu, Kfz-Steuer.
So wird die Steuer berechnet: die Formel a x b x c
Für einen Pkw mit Erstzulassung ab 2001 ergibt sich die Jahressteuer in Euro aus drei Faktoren:
- a: der CO2-Ausstoß in g/km laut europäischer Übereinstimmungsbescheinigung (COC);
- b: ein Multiplikator von 0,9 für Dieselmotoren und 0,6 für alle anderen Antriebe;
- c: ein Progressionsfaktor von 0,5 bis 90 g/km, der für jede angefangene weitere 10 g/km um 0,1 steigt (91 bis 100 g/km: 0,6; 101 bis 110 g/km: 0,7 und so weiter).
Die Mindeststeuer beträgt 30 € pro Jahr. Seit der Umstellung auf WLTP werden Fahrzeuge mit Erstzulassung ab dem 1. März 2020 nach ihrem WLTP-Wert besteuert, die Formel bleibt gleich. Quellen: Mobilitätsministerium, Mitteilung zu WLTP, ACL, Kfz-Steuerrechner.
Rechenbeispiele
Fahrzeug | CO2 WLTP | a x b x c | Jahressteuer |
|---|---|---|---|
Reines Elektroauto | 0 g/km | Mindestbetrag | 30 € |
Plug-in-Hybrid (Benzin) | 35 g/km | 35 x 0,6 x 0,5 = 10,50 € | 30 € (Mindestbetrag) |
Benzin-Vollhybrid | 101 g/km | 101 x 0,6 x 0,7 | 42,42 € |
Benziner | 125 g/km | 125 x 0,6 x 0,9 | 67,50 € |
Diesel | 135 g/km | 135 x 0,9 x 1,0 | 121,50 € |
Diesel | 155 g/km | 155 x 0,9 x 1,2 | 167,40 € |
Diesel-SUV | 185 g/km | 185 x 0,9 x 1,5 | 249,75 € |
Benzin-Sportwagen | 203 g/km | 203 x 0,6 x 1,7 | 207,06 € |
Da sowohl a als auch c mit dem CO2-Wert steigen, wächst die Steuer schneller als die Emissionen: Ein Diesel mit 185 g/km zahlt doppelt so viel wie einer mit 135 g/km, obwohl er nur gut ein Drittel mehr ausstößt. Zwei Werte der Tabelle (101 und 203 g/km) entsprechen den Modellbeispielen von Luxtoday und bestätigen die Rechenweise. Hybride werden nach ihrem Kraftstoff besteuert; ein Plug-in-Hybrid mit niedrigem WLTP-Wert landet aber häufig beim Mindestbetrag von 30 €.
Wo Sie den CO2-Wert finden
Maßgeblich ist der CO2-Wert der Übereinstimmungsbescheinigung (COC) des Fahrzeugs, bei Erstzulassung ab dem 1. März 2020 der WLTP-Wert, davor der NEFZ-Wert. Er steht auch im Zulassungsschein. Bei Plug-in-Hybriden ist es der gewichtete kombinierte Wert, der die elektrische Reichweite berücksichtigt; deshalb liegen viele Modelle unter 50 g/km. Für eine schnelle Kontrolle bietet der ACL einen Online-Rechner an.
Fahrzeuge vor 2001, Nutzfahrzeuge und Anhänger
Pkw mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 2001 werden weiterhin nach Hubraum besteuert. Lieferwagen, Lkw, Zugmaschinen und Anhänger zahlen nach Fahrzeugart, Leergewicht, zulässigem Gesamtgewicht, Achszahl und Federung. Für Handwerks- und Servicefuhrparks mit Transportern lohnt deshalb ein eigener Blick in die Tabellen der Zollverwaltung: Die CO2-Formel gilt dort nicht.
Elektroauto: 30 € pro Jahr, ohne zeitliche Befristung
Ein reines Elektroauto oder ein Brennstoffzellenfahrzeug stößt kein CO2 aus dem Auspuff aus. Die Formel ergibt null, also gilt der Mindestbetrag von 30 €, und zwar jedes Jahr während der gesamten Nutzungsdauer. Quelle: ACEA, Electric cars: tax benefits and incentives 2026.
Es gibt weder eine befristete Befreiung, deren Ende Sie im Blick behalten müssten, noch eine Preisgrenze. Für den Fuhrpark bedeutet das eine nahezu feste, gut planbare Budgetzeile.
Zahlung, Vignette und Erstattung
Die Steuer wird jährlich erhoben. Die Zoll- und Akzisenverwaltung schickt dem Zulassungsinhaber eine Zahlungsaufforderung, nach der Zahlung folgt die Vignette, die zu den Fahrzeugpapieren gehört.
- Elektronisch: Wer sich in MyGuichet.lu für eDelivery anmeldet, erhält Zahlungsaufforderung und Vignette im privaten Bereich statt per Post. Die Benachrichtigung per E-Mail enthält bewusst keinen Link; Sie melden sich direkt im Portal an.
- Verkauf oder Abmeldung: Die Steuer wird für den nicht genutzten Teil des Jahres anteilig erstattet. Die Abmeldung erfolgt bei der SNCA, die Vignette geht mit der Bankverbindung an die Einnahmestelle Kfz-Steuer zurück.
- Befreiungen: unter anderem Fahrzeuge von Staat, Gemeinden und gemeinnützigen Einrichtungen, land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge sowie Pkw zur Beförderung von Menschen mit Behinderung.
Für einen Fuhrpark mit Fahrzeugwechseln im Laufe des Jahres bedeutet das: Die Steuer folgt dem Fahrzeug tagesgenau, nicht dem Kalenderjahr. Quelle: Guichet.lu, Kfz-Steuer (deutsche Fassung).
Was neben der Kfz-Steuer bei der Zulassung anfällt
Die jährliche Steuer ist nicht die einzige Abgabe rund um ein Fahrzeug. Bei der Zulassung kommen einmalige Posten hinzu, die unabhängig vom Antrieb sind:
Posten | Größenordnung | Elektro günstiger? |
|---|---|---|
Kennzeichengebühr | 50 €, Wunschkennzeichen 100 € | nein |
Mehrwertsteuer auf den Kaufpreis | 17 % | nein |
Technische Kontrolle | erste Prüfung nach 4 Jahren, dann in kürzeren Abständen | nein |
Kfz-Steuer | 30 € gegenüber rund 60 bis 250 € | ja |
Kaufprämie Klimabonus Mobilitéit | bis 6.000 € je nach Verbrauch | nur Elektro |
Die Kaufprämie Klimabonus Mobilitéit beträgt für ein neues Elektroauto 6.000 € bei höchstens 16 kWh pro 100 km und 3.000 € bis 18 kWh (oder bis 20 kWh bei höchstens 150 kW). Ihre Verlängerung bis Mitte 2030 ist mit dem Gesetzentwurf 8725 noch im parlamentarischen Verfahren; prüfen Sie den Stand vor jeder Bestellung. Quellen: Luxtoday, Steuern beim Autokauf, Staatsrat, Gutachten zum Entwurf 8725.
Keine eigene Dienstwagensteuer in Luxemburg
Internationale Konzerne übersehen das oft: Luxemburg kennt keine eigene jährliche Steuer auf Dienstwagen, die das Unternehmen je Fahrzeug nach CO2 oder Schadstoffen zahlen müsste.
Ein Dienstwagen zahlt dieselbe Kfz-Steuer wie ein Privatwagen. Die eigentliche Dienstwagenbesteuerung läuft über einen anderen Weg: den Sachbezug (avantage en nature), den der Fahrer monatlich als Prozentsatz des Katalogpreises versteuert. Dort entstehen die großen Unterschiede zwischen Elektro und Verbrenner, wie wir in unserem Beitrag zur Besteuerung des elektrischen Dienstwagens erläutern.
Wer zahlt die Kfz-Steuer im Leasing?
Beim Operating-Leasing ist das Fahrzeug auf die Leasinggesellschaft zugelassen. Als Zulassungsinhaberin zahlt sie die Kfz-Steuer.
In der Praxis gibt der Leasinggeber die Steuer über die Monatsrate weiter, zusammen mit Versicherung, Wartung und Reifen. Bei einem Elektroauto sind das 2,50 € im Monat, bei einem Diesel mit 155 g/km knapp 14 € im Monat. Der Unterschied ist real, fällt bei einer Rate von mehreren hundert Euro aber kaum ins Gewicht.
Gekaufte Fahrzeuge
Kauft das Unternehmen seine Fahrzeuge, ist es selbst Zulassungsinhaber und erhält die Zahlungsaufforderungen direkt. Ordnen Sie jede Vignette in der Buchhaltung dem Fahrzeug und seiner Kostenstelle zu: So bleibt die Kfz-Steuer in der Vollkostenrechnung je Fahrzeug sichtbar, und bei Verkauf oder Abmeldung geht keine anteilige Erstattung verloren. Bei einem gemischten Fuhrpark aus Leasing- und Kauffahrzeugen lohnt eine einzige Übersicht aller Fahrzeuge mit CO2-Wert, Steuer und Zulassungsinhaber.
Die übrigen Steuerfragen des Leasings (Mehrwertsteuer auf die Raten, Abzugsfähigkeit, Sachbezug) behandeln wir im Beitrag zum Leasing eines elektrischen Dienstwagens in Luxemburg.
Grenzgänger: welche Zulassung, welche Steuer?
Rund 49 % der Arbeitnehmer in Luxemburg sind Grenzgänger mit Wohnsitz in Belgien, Deutschland oder Frankreich. Ihr Dienstwagen ist in der Regel in Luxemburg zugelassen, auf den Arbeitgeber oder den Leasinggeber. Quelle: IGSS, Beschäftigungs-Dashboard, März 2026.
Wohnsitz in Belgien
Ein in Belgien wohnender Arbeitnehmer muss einen in Luxemburg zugelassenen Dienstwagen nicht in Belgien zulassen, wenn drei Bedingungen erfüllt sind: Das Fahrzeug wird beruflich und nur nebenbei privat genutzt, es wird von einem in Luxemburg ansässigen Arbeitgeber gestellt, und es besteht ein Arbeitsvertrag mit diesem Arbeitgeber. Bei einer Kontrolle muss er den Vertrag vorlegen können. Die offizielle Seite stammt von 2018 und ist als „in Aktualisierung“ markiert; lassen Sie die Lage vom Leasinggeber bestätigen. Quelle: Guichet.lu, Dienstwagen und Einwohner Belgiens.
Wohnsitz in Deutschland oder Frankreich
Für Grenzgänger mit Wohnsitz in Deutschland oder Frankreich gelten für die Nutzung eines luxemburgischen Dienstwagens auch die Regeln ihres Wohnsitzlandes. Diese behandeln wir hier nicht. Entscheidend für die Kfz-Steuer: Sie bleibt in Luxemburg beim Zulassungsinhaber fällig, unabhängig vom Wohnort des Fahrers.
Über die Haltedauer: ein Dienstwagen in vier Jahren
Für die Entscheidung je Fahrzeug zählt die gesamte Haltedauer. Ein Vergleich über einen typischen Leasingzyklus von vier Jahren, Katalogpreis jeweils 50.000 €:
Posten über 4 Jahre | Elektroauto (Sachbezug 0,5 %) | Diesel 135 g/km (Sachbezug 2 %) |
|---|---|---|
Kfz-Steuer (Unternehmen, über die Leasingrate) | 120 € | 486 € |
Monatlicher Sachbezug des Fahrers | 250 € | 1.000 € |
Steuerpflichtiger Sachbezug in 4 Jahren | 12.000 € | 48.000 € |
Der Unterschied bei der Kfz-Steuer beträgt 366 € in vier Jahren. Beim Sachbezug sind es 36.000 € weniger steuerpflichtiges Einkommen für den Fahrer. Daran sieht man, wo die Elektrifizierung für Mitarbeitende spürbar wird: beim Nettolohn, nicht bei der Vignette.
Rechenbeispiel: 50 Elektroautos gegen 50 Diesel
Nehmen wir einen Fuhrpark mit 50 Dienstwagen und einer Fahrleistung von 20.000 km pro Fahrzeug und Jahr.
Jahresposten | 50 Diesel (135 g/km, 6 l/100 km real) | 50 Elektroautos (18 kWh/100 km) |
|---|---|---|
Kfz-Steuer | 50 x 121,50 € = 6.075 € | 50 x 30 € = 1.500 € |
Energie je Fahrzeug | 1.200 l x 2,05 € = 2.460 € | rund 907 € (siehe unten) |
Energie gesamter Fuhrpark | 123.000 € | rund 45.360 € |
Die Steuerersparnis beträgt 4.575 € pro Jahr für den ganzen Fuhrpark. Die Energieersparnis liegt bei rund 77.640 € pro Jahr, also beim 17-Fachen.
Annahmen: Diesel um 2,05 € je Liter im Landesdurchschnitt Ende Oktober 2026; Elektroauto zu 80 % zu Hause geladen (2.880 kWh zu rund 0,19 € je kWh nachts) und zu 20 % öffentlich (720 kWh zu rund 0,50 €). Quelle Dieselpreis: fuel-prices.eu, Luxemburg, Woche vom 19. bis 26. Oktober 2026.
Mit Ihren eigenen Fahrleistungen und dem Anteil des Heimladens rechnen Sie dieses Beispiel in unserem Rechner für die Heimladekosten eines Fuhrparks nach.
Die eigentliche Ersparnis liegt bei Energie und Sachbezug
Die Kfz-Steuer ist die sichtbarste, aber kleinste Zeile. Zwei Posten wiegen deutlich schwerer.
Der Sachbezug des Fahrers
Ein elektrischer Dienstwagen, der fristgerecht bestellt und zugelassen wurde, wird mit 0,5 % oder 0,6 % des Katalogpreises pro Monat bewertet, ein Verbrenner oder Hybrid mit Zulassung ab 2025 mit 2 %. Bei einem Fahrzeug für 50.000 € sind das 250 € statt 1.000 € pro Monat. Die Bedingungen im Detail finden Sie in unserem Beitrag zum Sachbezug des elektrischen Dienstwagens.
Die Energie, wenn sie gesteuert wird
Das Rechenbeispiel setzt voraus, dass der Heimladestrom zum richtigen Preis erstattet wird. In der Praxis ist das selten der Fall. Eine einheitliche Monatspauschale zahlt manchen Fahrern zu viel und anderen zu wenig, vor allem in einem Fuhrpark, in dem die Hälfte der Fahrer außerhalb Luxemburgs wohnt.
Der Grenzpreis einer geladenen kWh liegt in Luxemburg nachts bei rund 0,19 €, in Belgien nachts mit Zweitarifzähler bei rund 0,24 €, im Einheitstarif bei 0,33 € und in Deutschland bei rund 0,32 €. Neutral ist nur die Erstattung zum echten Vertragspreis jedes Fahrers.
Genau das leistet Voltaback: Die zu Hause geladenen kWh werden ohne Box direkt aus dem vernetzten Fahrzeug gelesen (mehr als 48 Marken) und mit dem Vertragspreis des jeweiligen Fahrers bewertet. Voltaback stützt sich auf den MID-zertifizierten Zähler des Haushalts, nicht auf einen eigenständigen Kabelzähler; die Messung ist von einer unabhängigen Stelle geprüft (relative Abweichung 1,22 %). Den Blick auf alle Kosten bietet unser Beitrag zu den Gesamtbetriebskosten (TCO) des Fuhrparks.
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?
Für die Budgetplanung heißt das: Die Kfz-Steuer eines E-Fuhrparks ist eine feste Größe von 30 € je Fahrzeug und Jahr und muss nicht weiter optimiert werden. Die Stellschrauben mit echter Wirkung sind die Wahl des Fahrzeugs (Verbrauch nach WLTP, Katalogpreis) für den Sachbezug und eine saubere, gemessene Erstattung des Ladestroms. Beides lässt sich in der Car Policy festlegen, bevor die ersten Fahrzeuge bestellt werden.
Plug-in-Hybrid: niedrige Steuer, hoher Sachbezug
Der Plug-in-Hybrid ist der Fall, in dem Kfz-Steuer und Sachbezug am weitesten auseinanderliegen. Bei der Kfz-Steuer landet er dank des niedrigen gewichteten WLTP-Werts oft beim Mindestbetrag von 30 €, wie ein Elektroauto. Beim Sachbezug wird er dagegen seit 2025 wie ein Verbrenner mit 2 % des Katalogpreises pro Monat bewertet.
Ein Entwurf einer großherzoglichen Verordnung, den der Regierungsrat am 24. Juli 2026 gebilligt hat, sieht für Plug-in-Hybride mit höchstens 50 g CO2/km von 2027 bis 2030 einen Satz von 1 % vor und verlängert die Sätze von 0,5 und 0,6 % für Elektroautos bis Ende 2030. Solange der Text nicht im Mémorial veröffentlicht ist, bleibt er ein Entwurf; planen Sie Bestellungen für 2027 mit beiden Szenarien. Quelle: Klima-Agence, Sachbezüge von Dienstwagen.
Hinzu kommt die Energie: Ein Plug-in-Hybrid, der selten geladen wird, fährt mit Benzin und verliert seinen Vorteil vollständig. Wer Plug-in-Hybride in der Flotte behält, sollte deshalb messen, wie viel tatsächlich elektrisch gefahren wird.
Vier Prüfpunkte für Ihren Fuhrpark
- Ermitteln Sie die Steuer je Fahrzeug aus dem WLTP-CO2-Wert der Übereinstimmungsbescheinigung: So kennen Sie die genaue Zeile, die Ihr Leasinggeber weiterberechnet.
- Prüfen Sie die Plug-in-Hybride: Viele zahlen nur 30 € Kfz-Steuer, ihr Sachbezug liegt aber bei 2 %, und ihr elektrischer Fahranteil entscheidet über die Energiekosten.
- Prüfen Sie die belgischen Grenzgänger: luxemburgischer Arbeitsvertrag vorhanden, private Nutzung nur nebenbei.
- Messen Sie das Heimladen, statt es zu pauschalieren: An diesem Posten entscheidet sich, ob die Elektrifizierung rechnet.
Für die Planung der gesamten Umstellung lesen Sie unseren Leitfaden zur Elektrifizierung des Fuhrparks.
Häufige Fragen zur Kfz-Steuer in Luxemburg
Ein reines Elektroauto zahlt in Luxemburg 30 € pro Jahr, den Mindestbetrag der Kfz-Steuer. Da es kein CO2 ausstößt, ergibt die Formel null, und es gilt jedes Jahr der gesetzliche Mindestbetrag.
Für Pkw mit Erstzulassung ab 2001 entspricht die Jahressteuer dem CO2-Ausstoß in g/km, multipliziert mit 0,9 (Diesel) oder 0,6 (andere Antriebe) und mit einem Faktor von 0,5 bis 90 g/km, der je angefangene weitere 10 g um 0,1 steigt. Mindestens sind 30 € fällig.
Die Zoll- und Akzisenverwaltung schickt dem Zulassungsinhaber jährlich eine Zahlungsaufforderung, nach der Zahlung erhält er die Vignette. Mit eDelivery in MyGuichet.lu kommen beide Dokumente elektronisch.
Ja, anteilig für den nicht genutzten Teil des Jahres. Nach der Abmeldung schicken Sie die Vignette mit Ihrer Bankverbindung an die Einnahmestelle Kfz-Steuer der Zollverwaltung.
Die Leasinggesellschaft zahlt die Kfz-Steuer, weil das Fahrzeug auf sie zugelassen ist. Sie berechnet die Steuer dem Unternehmen über die monatliche Leasingrate weiter.
Nein, eine eigene jährliche Firmenwagensteuer gibt es in Luxemburg nicht. Das Unternehmen zahlt die normale Kfz-Steuer wie jeder Zulassungsinhaber, und der Fahrer versteuert den Sachbezug des Fahrzeugs.
Ja, ein Einwohner Belgiens darf einen in Luxemburg zugelassenen Dienstwagen ohne belgische Zulassung nutzen, wenn ihn sein luxemburgischer Arbeitgeber stellt, er überwiegend beruflich genutzt wird und der Arbeitsvertrag vorgelegt werden kann. Da die offizielle Seite älter ist, sollten Sie dies vom Leasinggeber bestätigen lassen.
Senken Sie den Posten, der wirklich zählt
Der Umstieg auf Elektro senkt die Kfz-Steuer um einige Dutzend Euro je Fahrzeug. Die gemessene Erstattung des Heimladestroms zum Vertragspreis jedes Fahrers, ob Einwohner oder Grenzgänger, macht dagegen Hunderte Euro je Fahrzeug und Jahr aus.
Voltaback ist reine Software ohne Hardware, seit dem 2. Dezember 2025 nach ISO 27001 zertifiziert und DSGVO-konform: Das Unternehmen erhält nie die Standortdaten der Fahrer. Jeden Monat erhalten Sie einen Export, der direkt in Ihre Lohnabrechnungssoftware importiert werden kann.
Sprechen Sie mit unserem Team, um das Heimladen Ihres Fuhrparks durchzurechnen.
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