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Ladestationen im Unternehmen installieren in Luxemburg: Kosten, Ablauf und richtige Dimensionierung

Ladestation in der Firma installieren in Luxemburg: Kosten je Ladepunkt, Ablauf in 5 Schritten, Creos, Netzentgelt und Rechnung für 50 Dienstwagen.

Aubin Aycaguer, Chief of Staff, Voltaback3. Nov. 2026

Ladestationen auf dem Firmenparkplatz eines Unternehmens in Luxemburg

Ladestationen im Unternehmen kosten in Luxemburg in der Größenordnung von 2.000 bis 4.000 € netto je Wechselstrom-Ladepunkt (11 bis 22 kW), Schnellladepunkte mit Gleichstrom ein Vielfaches davon. Entscheidend ist aber nicht der Preis pro Ladepunkt, sondern deren Anzahl: Viele Unternehmen statten den Parkplatz für den gesamten Fuhrpark aus, obwohl ein Teil der Fahrer, allen voran die Grenzgänger, bereits nachts zu Hause lädt.

Dieser Leitfaden richtet sich an Fuhrparkleitung, Facility Management und Finanzabteilung. Er erklärt:

  • welche Leistung Sie wirklich brauchen und was ein Ladepunkt installiert kostet, einschließlich der Posten, die in Angeboten gern fehlen;
  • den Ablauf eines Projekts in fünf Schritten, vom Bedarf bis zum Backend, mit realistischen Fristen;
  • die Wirkung des leistungsbasierten Netzentgelts von Creos;
  • wer den Ladestrom am Arbeitsplatz bezahlt und was dabei steuerlich und datenschutzrechtlich gilt;
  • eine Wirtschaftlichkeitsrechnung für 50 Fahrzeuge über fünf Jahre.

Voltaback übernimmt den Teil Heimladen, damit der Firmenparkplatz nach dem tatsächlichen Bedarf dimensioniert werden kann.

Was kostet eine Ladestation für das Unternehmen?

Die folgenden Beträge sind Größenordnungen ohne MwSt. und müssen durch Angebote zugelassener Elektriker bestätigt werden. Sie hängen stark vom Abstand zum Verteiler, vom Tiefbau und von der verfügbaren Anschlussleistung ab.

Ladepunkt

Einsatz

Größenordnung installiert (netto)

AC 11 kW (Wallbox oder Doppel-Ladesäule)

Fahrzeuge parken mehrere Stunden

etwa 2.000 bis 3.500 € je Ladepunkt

AC 22 kW

Wechselnde Fahrzeuge, Nutzfahrzeuge

etwa 2.500 bis 4.000 € je Ladepunkt

DC ab 50 kW

Schnellladen, Poolfahrzeuge

mehrere zehntausend Euro je Ladepunkt

Ein vorsteuerabzugsberechtigtes Unternehmen kann die 17 % MwSt. zurückholen; rechnen Sie daher netto. Mögliche Förderungen erläutert unser Artikel Förderung für Ladestationen im Unternehmen in Luxemburg.

Einphasig, dreiphasig, AC oder DC: welche Leistung?

Ein Elektroauto lädt Wechselstrom (AC) über seinen eingebauten Bordlader. Dessen Leistung begrenzt das Laden, nicht die Ladestation: Viele Modelle laden mit höchstens 7,4 kW einphasig oder 11 kW dreiphasig, nur wenige mit 22 kW. Eine 22-kW-Ladesäule lädt ein Auto mit 11-kW-Bordlader also nicht schneller.

Gleichstrom (DC) umgeht den Bordlader und erlaubt 50 kW und mehr. Das ist teuer in Anschaffung und Anschluss und nur dort sinnvoll, wo Fahrzeuge mehrmals täglich kurz stehen.

Leistung

Reichweite pro Stunde Ladezeit*

Nach 8 Stunden am Standort

3,7 kW (einphasig, 16 A)

etwa 20 km

etwa 160 km

7,4 kW (einphasig, 32 A)

etwa 40 km

Tagesbedarf mehr als gedeckt

11 kW (dreiphasig, 16 A)

etwa 60 km

Batterie meist voll

22 kW (dreiphasig, 32 A)

etwa 120 km, sofern das Auto 22 kW annimmt

Batterie voll

DC 50 kW

etwa 250 km

für Poolfahrzeuge mit hoher Auslastung

*Annahme: 18 kWh pro 100 km, ohne Ladeverluste. Im Winter liegen die Werte niedriger.

Für ein Auto, das 8 Stunden am Standort steht, reicht ein AC-Ladepunkt mit 11 kW mehr als aus, und selbst 7 kW decken eine Pendelstrecke von Trier oder Arlon problemlos. Die gleichmäßige Verteilung der verfügbaren Leistung auf viele Fahrzeuge ist wichtiger als eine hohe Leistung je Ladepunkt.

Was die Kosten nach oben treibt

  • Abstand zum Verteiler: Jeder Meter Leitung, Kabeltrasse oder Kernbohrung kostet. Stellplätze nahe der Hauptverteilung sind deutlich günstiger.
  • Außenparkplatz: Grabarbeiten, Fundamente für Ladesäulen und das Wiederherstellen des Belags können den Preis je Ladepunkt verdoppeln.
  • Tiefgarage: Brandschutzauflagen des Gebäudes, Abstimmung mit Versicherer und Vermieter, eventuell Brandabschottungen bei Leitungsdurchführungen.
  • Anschlussleistung: Reicht der Netzanschluss nicht, kommen eine Verstärkung bei Creos und gegebenenfalls ein neuer Verteiler hinzu.
  • Anzahl der Ladepunkte: Ab etwa zehn Ladepunkten sinkt der Preis je Punkt, weil Grundinstallation, Lastmanagement und Planung geteilt werden.

Die Posten, die Angebote gern verschweigen

Verlangen Sie, dass jedes Angebot diese Posten getrennt ausweist:

  • Backend-Abonnement (OCPP): monatliche Gebühr je Ladepunkt für Nutzerverwaltung, Abrechnung und Fernwartung;
  • Datenverbindung: SIM-Karte oder Netzwerkanbindung je Ladesäule;
  • Wartung und Prüfung: jährliche Sichtprüfung, Prüfung der Schutzeinrichtungen, Ersatz verschlissener Kabel;
  • Ladekarten und deren Verwaltung;
  • Beschilderung und Bodenmarkierung der Ladeplätze;
  • Formalitäten beim Netzbetreiber und die Meldung der Fertigstellung.

Über fünf Jahre machen diese laufenden Kosten oft einen erheblichen Teil der Gesamtkosten aus. Ein günstiger Hardwarepreis mit teurem Backend-Vertrag ist am Ende selten günstig.

Der Ablauf eines Ladeprojekts in fünf Schritten

1. Bedarfsanalyse

Gehen Sie von den Fahrern aus, nicht von den Stellplätzen. Erfassen Sie für jedes Fahrzeug:

  • tägliche Fahrleistung;
  • Wohnort (Luxemburg, Belgien, Deutschland, Frankreich);
  • Lademöglichkeit zu Hause (Haus, Miteigentum, keine);
  • Standzeit am Arbeitsplatz.

Diese Übersicht bestimmt die Zahl der Ladepunkte, nicht die Größe des Fuhrparks. Für das Gebäude prüfen Sie die verfügbare Anschlussleistung, Platz im Verteiler, Leitungswege zu den Stellplätzen und die Eigentumsverhältnisse am Parkplatz.

Mieter auf Kirchberg, in der Cloche d'Or oder in Belval brauchen die schriftliche Zustimmung des Vermieters. Klären Sie vorab, wem die Ladepunkte bei Mietende gehören, wer die Wartung trägt und ob der Vermieter ohnehin eine Ausstattung des Gebäudes plant.

2. Angebote zugelassener Elektriker

Die Installation muss ein zugelassener Elektriker ausführen; die Fédération du Génie Technique (FGT) veröffentlicht die Liste der Betriebe. Holen Sie mindestens drei Angebote auf gleicher Grundlage ein: Anzahl und Leistung der Ladepunkte, Lastmanagement, Backend, Tiefbau, Formalitäten beim Netzbetreiber, Wartung über fünf Jahre.

Ein gutes Lastenheft nennt außerdem: offenes Protokoll OCPP (mindestens 1.6), Fehlerstromschutz je Ladepunkt, Ausbaureserve für spätere Ladepunkte und Zugang für Besucher oder nicht.

3. Netzanschluss und Leistung bei Creos

Vor der Installation einer Ladestation ab 7 kW dreiphasig oder über 4,6 kW einphasig ist ein Antrag beim Netzbetreiber Pflicht, über das Portal myCreos oder beim lokalen Netzbetreiber (Diekirch, Ettelbruck, Sudstroum). Nach Genehmigung teilt der Netzbetreiber die maximal zulässige Leistung mit. Reicht die Leistung des Standorts nicht aus, muss eine Erhöhung des Anschlusses beantragt werden; Fristen und Kosten gehören in die Projektplanung. Quelle: Creos, je recharge ma voiture.

4. Installation und Inbetriebnahme

Montage der Ladepunkte, Schutzeinrichtungen, Lastmanagement und Prüfung. Der Elektriker dokumentiert die Anlage in der App Smarty PRO und meldet die Fertigstellung; Creos nimmt die Inbetriebnahme nicht selbst ab. Die Verantwortung für eine fachgerechte Anlage liegt daher bei Ihrem Elektriker und bei Ihnen.

Planen Sie bei der Inbetriebnahme einen gemeinsamen Test mit dem Backend-Betreiber ein: Jeder Ladepunkt muss im System erscheinen, jede Ladekarte muss funktionieren, und das Lastmanagement muss die vereinbarte Höchstleistung tatsächlich einhalten. Lassen Sie sich Prüfprotokolle und Einstellungen schriftlich übergeben.

5. Backend und Ladeordnung

Ein Backend-Betreiber (Protokoll OCPP) erfasst die Ladevorgänge, identifiziert Nutzer per Ladekarte und liefert die Abrechnungsdaten. Dank OCPP können Sie den Betreiber später wechseln, ohne die Hardware zu tauschen.

Legen Sie parallel eine Ladeordnung fest. Sie beantwortet:

  • Wer darf laden: Dienstwagen, Poolfahrzeuge, Privatwagen der Mitarbeiter, Besucher?
  • Wer zahlt was, und zu welchem Preis?
  • Wie lange darf ein Fahrzeug den Platz belegen? Eine Regel wie „nach dem Laden umparken“ verdoppelt die Nutzung eines Ladepunkts.
  • Wer ist Ansprechpartner bei Störungen?

Den Aufbau einer Ladeinfrastruktur mit allen Begriffen erklärt unser Artikel Ladeinfrastruktur für Elektroautos: Aufbau und Komponenten.

Wie lange dauert ein Projekt?

Rechnen Sie für einen Parkplatz mit zehn bis zwanzig Ladepunkten mit drei bis sechs Monaten von der Bedarfsanalyse bis zur Inbetriebnahme, als Größenordnung. Die Montage selbst dauert oft nur wenige Tage. Zeit kosten die Angebotsphase, die Zustimmung des Vermieters, der Antrag beim Netzbetreiber und vor allem eine eventuelle Anschlussverstärkung. Wer Fördermittel beantragen will, muss den Antrag zudem vor Beginn der Arbeiten stellen.

Leistungsbasiertes Netzentgelt: Lastmanagement rechnet sich schnell

Seit dem 1. Januar 2025 basiert das luxemburgische Netzentgelt auf einer Referenzleistung. Es besteht aus drei Teilen:

  1. einer monatlichen Gebühr nach bezogener Leistung;
  2. einem Entgelt pro kWh;
  3. einem Aufschlag auf jede kWh, die oberhalb der Referenzleistung bezogen wird, gemessen im Viertelstundentakt.

Quelle: Creos, Leitfaden zur Tarifstruktur.

Zwanzig Ladepunkte mit je 11 kW, die alle um 8:30 Uhr starten, ziehen auf einen Schlag 220 kW. Ohne Steuerung bestimmt diese Spitze einen Teil Ihrer Rechnung. Ein dynamisches Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung auf die Fahrzeuge: Alle sind bis zum Abend geladen, ohne Lastspitze.

Ein Rechenbeispiel zeigt, warum das funktioniert: 20 Fahrzeuge mit je 60 km Pendelstrecke brauchen zusammen rund 216 kWh pro Tag (20 x 60 km x 0,18 kWh/km). Über 8 Stunden verteilt sind das im Schnitt nur 27 kW, ein Achtel der ungesteuerten Spitze. Das ist oft der rentabelste Posten des Projekts und erspart mitunter eine Anschlussverstärkung.

Die genauen Bedingungen hängen von Ihrer Anschlussebene (Nieder- oder Mittelspannung) ab. Lassen Sie die Wirkung des Lastmanagements von Installateur und Stromlieferant beziffern.

Was das Gesetz für Parkplätze vorschreibt

Für neue und wesentlich umgebaute Zweckgebäude verlangt die großherzogliche Verordnung vom 9. Juni 2021 eine Vorrüstung für jeden vierten Stellplatz, einen Ladepunkt ab 11 Stellplätzen und drei Ladepunkte je 20 Stellplätze oberhalb von 20, dann mit intelligentem Lastmanagement. Die EU-Gebäuderichtlinie (EU) 2024/1275 verschärft diese Schwellen und erfasst ab 2027 auch Bestandsgebäude mit mehr als 20 Stellplätzen, sobald sie umgesetzt ist.

Wichtig für die Planung: Die Pflicht zählt Stellplätze des Gebäudes, nicht Dienstwagen. Sie legt ein Minimum fest, aber nicht den Bedarf Ihres Fuhrparks. Die Einzelheiten nach Gebäudetyp, mit Rechentabelle, finden Sie in unserem Artikel Ladepunkte-Pflicht auf dem Firmenparkplatz in Luxemburg.

Förderung und Steuern im Überblick

  • KMU-Beihilfe des Wirtschaftsministeriums: bis zu 50 % für kleine und 40 % für mittlere Unternehmen, höchstens 100.000 €, Antrag vor Baubeginn; die Frist 2026 endete am 30. September.
  • Projektaufrufe für AC-Ladeinfrastruktur ab 175 kW: bei privater Nutzung höchstens 30 %; der Aufruf 2026 lief bis 15. Juni.
  • Mehrwertsteuer: 17 %, für vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen abziehbar.
  • Abschreibung: Ladepunkte sind Anlagevermögen; die Nutzungsdauer legen Sie mit Ihrer Fiduciaire fest.

Planen Sie ein Projekt für 2027, prüfen Sie früh, ob ein neuer Aufruf startet, und stellen Sie den Antrag vor jeder Bestellung.

Wer bezahlt den Ladestrom am Arbeitsplatz?

Dienstwagen. Am Standort geladener Strom zählt wie Kraftstoff zu den Fahrzeugkosten. Für einen Dienstwagen mit pauschalem Sachbezug (0,5 % oder 0,6 % des Listenpreises pro Monat bei Elektroautos) ist unter Praktikern die Lesart verbreitet, dass der Strom durch diese Pauschale abgedeckt ist. Das ist keine offizielle Position der Steuerverwaltung (ACD); lassen Sie es von Ihrer Fiduciaire bestätigen.

Privatfahrzeug eines Mitarbeiters. Für kostenloses Laden eines privaten Elektroautos am Arbeitsplatz gibt es in Luxemburg keine besondere Steuerbefreiung. Ein dem Mitarbeiter gewährter Vorteil ist grundsätzlich mit seinem Wert steuerpflichtig. Am einfachsten ist es, das Laden über das Backend zu einem festgelegten Preis je kWh abzurechnen. Die umsatzsteuerliche Behandlung dieser Weiterberechnung klären Sie mit Ihrer Fiduciaire.

Besucher und Kunden. Werden Ladepunkte öffentlich zugänglich gemacht, gelten zusätzliche Anforderungen an Preisangabe und Bezahlung. Für einen reinen Fuhrparkparkplatz lohnt sich das selten.

Datenschutz: was das Backend über Ihre Fahrer weiß

Ein Backend speichert, wer wann wie lange und wie viel geladen hat. Das sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Legen Sie Zweck und Aufbewahrungsdauer fest, beschränken Sie den Zugriff auf die Personen, die die Daten für die Abrechnung brauchen, und informieren Sie die Personaldelegation. Aufsichtsbehörde ist die Commission nationale pour la protection des données (CNPD).

Wo laden Ihre Fahrer tatsächlich?

Laut Arval-Barometer 2026 unter 300 luxemburgischen Unternehmen setzen 86 % auf Laden am Standort, 65 % auf öffentliches Laden und nur 21 % auf Heimladen. Gleichzeitig nennen 70 % Schwierigkeiten beim Laden. Quelle: Paperjam, Arval-Barometer 2026.

Dabei ist fast die Hälfte der Beschäftigten in Luxemburg Grenzgänger. Wer in Trier, Saarburg oder Arlon wohnt, fährt oft 60 bis 120 km am Tag und lässt sein Auto jede Nacht 10 bis 12 Stunden vor der Haustür stehen. Mit einem Haus und einer Steckdose oder Wallbox lädt er dort am natürlichsten und am günstigsten. Der Firmenparkplatz wird dann zur Ergänzung, nicht zur Hauptlösung. Quelle: IGSS, Beschäftigungs-Dashboard März 2026.

Dashboard zur Ladeüberwachung eines Fuhrparks: zu Hause, am Standort und unterwegs

Wirtschaftlichkeit: die Rechnung für 50 Fahrzeuge

Annahmen: 50 Elektro-Dienstwagen mit je 20.000 km pro Jahr bei 18 kWh/100 km.

  1. Verbrauch pro Fahrzeug: 20.000 km x 0,18 kWh/km = 3.600 kWh pro Jahr.
  2. Verbrauch des Fuhrparks: 50 x 3.600 kWh = 180.000 kWh pro Jahr.
  3. Wohnorte: 20 Fahrer in Luxemburg, 15 in Belgien, 15 in Deutschland.
  4. 40 Fahrer können zu Hause laden, 10 nicht (Wohnung ohne Ladeplatz).

Energiekosten nach Ladeort (Grenzpreis einer geladenen kWh, Größenordnungen):

Ladeort

Preis je kWh

Für 3.600 kWh pro Jahr

Zu Hause in Luxemburg, nachts

etwa 0,19 €

etwa 680 €

Zu Hause in Belgien, Zweitarif nachts

etwa 0,24 €

etwa 860 €

Zu Hause in Deutschland

etwa 0,32 €

etwa 1.150 €

Öffentliches Laden

ab 0,50 €

ab 1.800 €

Szenario A: 50 Ladepunkte am Standort für den ganzen Fuhrpark.

  • Investition: 50 x 3.000 € = etwa 150.000 € netto, vor Anschlusskosten.
  • Abschreibung über 8 Jahre: knapp 19.000 € pro Jahr.
  • Hinzu kommen Strom zum Preis Ihres Gewerbevertrags, Backend und Wartung für 50 Ladepunkte.
  • Und: Grenzgänger, die zu Hause laden könnten, fahren mit halbleerer Batterie zur Arbeit, um dort zu laden.

Szenario B: 10 Ladepunkte am Standort, Heimladen für 40 Fahrer.

  • Investition: 10 x 3.000 € = etwa 30.000 € netto, also knapp 3.750 € pro Jahr über 8 Jahre.
  • Die 40 Fahrer mit Lademöglichkeit werden zum tatsächlichen Preis ihres Vertrags erstattet: etwa 35.000 € pro Jahr für 144.000 kWh. Diese Energie hätten Sie am Standort ohnehin bezahlen müssen.

Szenario C: ausschließlich öffentliches Laden.

  • Keine Investition, aber mindestens 90.000 € Energie pro Jahr, rund das Doppelte von Szenario B.

Über fünf Jahre gerechnet

Posten (netto, Größenordnung)

Szenario A

Szenario B

Szenario C

Investition Ladepunkte

etwa 150.000 €

etwa 30.000 €

0 €

Backend und Wartung (5 Jahre)

für 50 Ladepunkte

für 10 Ladepunkte

0 €

Energie (5 Jahre)

Gewerbetarif für 180.000 kWh/Jahr

etwa 175.000 € zu Hause + Standort für 10 Fahrer

ab 450.000 €

Anschlussverstärkung

wahrscheinlich

selten

keine

Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Szenario B spart gegenüber Szenario A rund 120.000 € Investition und den Großteil der laufenden Kosten, ohne den Service zu verschlechtern: Jeder Fahrer lädt dort, wo sein Auto am längsten steht. Unser Artikel TCO von Elektro-Dienstwagen in Luxemburg bezieht diese Kosten in die Gesamtkosten je Fahrzeug ein.

Welche Lösung für welches Fahrerprofil?

Profil

Hauptlösung

Ergänzung

Haus mit Stellplatz, Einwohner oder Grenzgänger

Heimladen, Erstattung zu echten Kosten

Ladekarte für lange Fahrten

Wohnung ohne Ladeplatz

AC-Ladepunkt am Standort

Ladekarte, etwa die Electra-Karte

Vielfahrer, Außendienst

Heimladen

öffentliches Schnellladen

Pool- oder Nutzfahrzeuge, nachts am Depot

AC-Ladepunkte am Depot

eventuell ein DC-Ladepunkt

Besucher

keine Pflicht

ein bis zwei Ladepunkte, falls gewünscht

Für Fahrer ohne Wallbox zu Hause zeigt unser Artikel smarte Wallbox für Dienstwagen, dass oft eine eigene Steckdose genügt. Der Simulator zur Installationsempfehlung wendet diese Regeln Profil für Profil an.

Checkliste vor der Bestellung

Bevor Sie ein Angebot unterschreiben, sollten Sie jede dieser Fragen mit Ja beantworten können:

  1. Bedarf belegt: Sie wissen für jeden Fahrer, ob er zu Hause laden kann, und haben die Zahl der Ladepunkte daraus abgeleitet.
  2. Pflicht geprüft: Bei Neubau oder wesentlichem Umbau erfüllt das Projekt die Mindestzahlen der Verordnung von 2021.
  3. Vermieter einverstanden: Zustimmung, Eigentum bei Mietende und Wartung sind schriftlich geregelt.
  4. Leistung geklärt: Anschlussleistung, Antrag beim Netzbetreiber und eine eventuelle Verstärkung sind eingeplant.
  5. Lastmanagement vorgesehen: Die Ladepunkte teilen sich die verfügbare Leistung, statt sie zu addieren.
  6. Offenes Protokoll: Die Hardware spricht OCPP, und der Backend-Vertrag ist kündbar, ohne die Ladepunkte zu tauschen.
  7. Laufende Kosten bekannt: Backend, Datenverbindung, Wartung und Prüfungen sind für fünf Jahre beziffert.
  8. Förderung geprüft: Falls ein Programm offen ist, wurde der Antrag vor der Bestellung gestellt.
  9. Ladeordnung geschrieben: Wer lädt, wer zahlt, wie lange ein Platz belegt werden darf.
  10. Datenschutz geregelt: Zweck, Zugriff und Aufbewahrung der Ladedaten sind festgelegt, die Personaldelegation ist informiert.

Drei Fehler, die teuer werden

  • Für den gesamten Fuhrpark ausstatten. Ladepunkte, die vor allem Grenzgängern dienen, die ohnehin zu Hause laden könnten, stehen den Großteil des Tages leer.
  • Ohne Ausbaureserve bauen. Leerrohre und Platz im Verteiler kosten bei der Erstinstallation wenig, eine spätere Nachrüstung mit Stemmarbeiten viel.
  • Hardware kaufen, deren Backend nicht wechselbar ist. Ein geschlossenes System bindet Sie für die gesamte Lebensdauer an einen Anbieter und seine Preise.

Wie Voltaback sich in das Projekt einfügt

Voltaback ist reine Software, ohne Box im Fahrzeug. Sie liest die Ladevorgänge direkt aus dem Auto aus (mehr als 48 Automarken angebunden), unterscheidet zwischen zu Hause, Standort und unterwegs und erstattet das Heimladen zum tatsächlichen kWh-Preis aus dem Vertrag jedes Fahrers, in Luxemburg, Belgien, Deutschland oder Frankreich. Voltaback stützt sich auf den MID-zertifizierten Zähler des Haushalts, nicht auf einen eigenständigen Zähler im Ladekabel. Die Messung wurde von einem unabhängigen Dritten geprüft, mit einer relativen Abweichung von 1,22 %, und das Unternehmen erhält niemals die Standortdaten der Fahrer.

Voltaback installiert keine Ladestationen. Wenn Ladepunkte am Standort oder zu Hause sinnvoll sind, hilft unser Service für Installateursangebote, mehrere zugelassene Elektriker auf vergleichbarer Grundlage anzufragen.

Häufige Fragen zur Installation von Ladestationen im Unternehmen in Luxemburg

Dimensionieren Sie Ihren Parkplatz nach dem tatsächlichen Bedarf

Erfassen Sie vor der Bestellung, wo jeder Fahrer laden kann. Kontaktieren Sie unser Team: Wir helfen Ihnen, das Laden sinnvoll zwischen Standort und Zuhause aufzuteilen und jede zu Hause geladene kWh zu tatsächlichen Kosten zu erstatten.

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