Elektroauto laden ohne Smart Meter: messen, abrechnen und vergüten
Ohne Smart Meter laden und effektiv vergüten: Rollout bis Ende 2027, HT/NT-Tarif, drei Messmethoden und Belege für den Lohnausweis.
Aubin Aycaguer, Chief of Staff, Voltaback3. Nov. 2026

Ja, ein Elektroauto lässt sich ohne Smart Meter laden, und der Ladestrom lässt sich auch ohne Smart Meter korrekt vergüten. Ob geladen werden kann, hängt von der Hausinstallation ab, nicht vom Zählertyp des Netzbetreibers; und auch ein intelligenter Stromzähler kann den Verbrauch des Autos nicht vom übrigen Haushalt trennen.
Die eigentliche Frage lautet deshalb: Wie werden die kWh des Autos gemessen, damit Mitarbeitende auf den Rappen genau entschädigt werden und das Unternehmen einen sauberen Beleg für den Lohnausweis hat? Dieser Beitrag erklärt Schritt für Schritt, was die Stromversorgungsverordnung zum Smart-Meter-Rollout vorschreibt, was sich ohne Smart Meter auf der Stromrechnung ändert, welche drei Messmethoden es gibt und wie die Vergütung gegenüber der kantonalen Steuerverwaltung belegt wird.
Voltaback vergütet für über 200 Unternehmen das Laden zu Hause zu effektiven Kosten, ohne Zusatzgerät und unabhängig vom Zähler: Der alte Ferraris-Zähler in einem Reihenhaus in Aarau funktioniert dafür ebenso wie der neue Smart Meter in einer Wohnung in Zürich (Rückvergütung des Ladestroms zu Hause).
Stand: 2. November 2026.
Kann man ein Elektroauto ohne Smart Meter laden?
Ja, ohne jede technische Einschränkung. Ein Elektroauto lädt an jeder geeigneten Steckdose oder Wallbox, die am Netz hängt, egal ob im Haus ein elektromechanischer Zähler, ein elektronischer Zähler der ersten Generation oder ein intelligentes Messsystem installiert ist.
Der Zähler des Verteilnetzbetreibers (VNB) misst den Gesamtverbrauch des Haushalts für die Rechnung. Er entscheidet nie darüber, ob ein Fahrzeug geladen werden kann, weder im Einfamilienhaus in Luzern noch in der Stockwerkeigentumswohnung in St. Gallen oder in der Einstellhalle eines Mietshauses in Basel.
Für das Laden zählt die Installation: eine geeignete Steckdose oder Wallbox, angeschlossen von einem konzessionierten Elektroinstallateur an einem ausreichend dimensionierten Stromkreis. Für die Vergütung zählt die Messung. Darum geht es im Folgenden.
Erkennt ein Smart Meter das Elektroauto?
Nein. Ein Smart Meter misst die gesamte Energie, die der Haushalt bezieht, in der Regel in Viertelstundenwerten. Welches Gerät den Strom verbraucht, weiss er nicht: Er unterscheidet das Auto nicht von Waschmaschine, Wärmepumpe oder Kochherd.
Er kommuniziert auch nicht mit dem Fahrzeug, der Wallbox oder dem Onboard-Ladegerät. Auch mit Smart Meter lässt sich der Ladestrom am Zähler des Netzbetreibers also nicht isolieren. Aus einem Lastgang lässt sich eine nächtliche Ladung höchstens erahnen, aber nicht belastbar beziffern.
Nützlich ist der Smart Meter trotzdem, und zwar in zwei Punkten:
- Fernauslesung: Abgerechnet wird der tatsächliche Verbrauch statt einer Schätzung.
- Zugang zu feineren Tarifen, insbesondere zu dynamischen Netztarifen, die nur Kundinnen und Kunden mit intelligentem Messsystem offenstehen (siehe unten).
Das sind Vorteile bei der Abrechnung. Keiner davon sagt, wie viele kWh in die Batterie des Geschäftsautos geflossen sind.
Was schreibt die Stromversorgungsverordnung zum Smart-Meter-Rollout vor?
Die Stromversorgungsverordnung (StromVV) legt das Ziel fest: 80 % der Messeinrichtungen in einem Netzgebiet müssen bis Ende 2027 intelligente Messsysteme sein, also innert zehn Jahren nach Inkrafttreten der Regel am 1. Januar 2018 (Art. 31e StromVV). Die restlichen 20 % dürfen bis zum Ende ihrer Funktionstauglichkeit weiterbetrieben werden.
Den Zeitplan bestimmt der Netzbetreiber in seinem Gebiet. Mitarbeitende in Bern, Winterthur oder Wil können grundsätzlich nicht verlangen, früher an die Reihe zu kommen, und sie müssen es für das Laden auch nicht.
Quelle: StromVV, SR 734.71, Art. 31e.
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen?
Während der nächsten ein bis zwei Jahre haben einige Ihrer Mitarbeitenden einen Smart Meter, andere nicht. Eine Vergütungsmethode, die vom Zähler abhängt, schafft damit zwei Kategorien von Mitarbeitenden in derselben Flotte. Eine zählerunabhängige Methode behandelt alle gleich, vom Neubau in Baden bis zum Altbau in Kreuzlingen.
Ohne Smart Meter: Was ändert sich auf der Stromrechnung?
Weniger, als man denkt. Der Preis pro kWh hängt von Gemeinde und Netzbetreiber ab, nicht vom Zähler. Die ElCom publiziert jedes Jahr die Tarife aller Gemeinden: 2026 liegt der Schweizer Median für einen typischen Haushalt (Profil H4, 4'500 kWh pro Jahr) bei 27.7 Rp./kWh exkl. MWST, mit deutlichen kantonalen Unterschieden, etwa 24.8 Rp. in Zürich, 27.7 Rp. im Aargau, 29.3 Rp. im Kanton Bern und 33.2 Rp. in Basel-Stadt.
Quelle: ElCom, Strompreis-Webseite.
Punkt | Mit Smart Meter | Ohne Smart Meter |
|---|---|---|
Zählerablesung | Fernauslesung, effektiver Verbrauch | Periodische Ablesung oder Selbstablesung, teils Schätzung |
Doppeltarif HT/NT | Ja, wenn der Netzbetreiber ihn anbietet | Ja, mit klassischem Doppeltarifzähler |
Dynamischer Netztarif | Seit 1. Januar 2026 möglich, falls angeboten | Nein |
Preis pro kWh im Standardprodukt | Gemäss Gemeinde | Identisch |
Messung des Ladestroms | Nein | Nein |
Die meisten Netzbetreiber bieten einen Doppeltarif an: Hochtarif (HT) tagsüber, Niedertarif (NT) nachts und am Wochenende, mit Zeitfenstern, die je nach Netzbetreiber unterschiedlich sind. Dafür reicht ein klassischer Doppeltarifzähler: Die nächtliche Ladung des Geschäftsautos wird bereits zum Niedertarif abgerechnet.
Dynamische Netztarife nur mit Smart Meter
Seit dem 1. Januar 2026 dürfen Netzbetreiber dynamische Netznutzungstarife anbieten, die sich pro Viertelstunde oder Stunde ändern. Sie setzen ein intelligentes Messsystem voraus. Ohne Smart Meter bleiben Mitarbeitende im klassischen Tarifmodell.
Noch sind solche Tarife die Ausnahme und meist als Option ausgestaltet. Sie können das Laden in der Nacht weiter verbilligen, erschweren aber die Vergütung: Der Preis pro kWh ist nicht mehr jede Nacht derselbe. Es braucht dann eine Messung pro Ladevorgang und einen Preis pro Ladevorgang, was keine Pauschale abbilden kann.
Quelle: Beispiel eines dynamischen Tarifblatts 2026 eines Schweizer Netzbetreibers (EKZ), nur für Kundinnen und Kunden mit intelligentem Messsystem.
Braucht das Laden eine stärkere Anschlussleistung?
Nicht zwingend. In der Schweiz wird keine «Leistung» abonniert: Das Haus hat einen Anschluss, der mit Anschlussüberstromunterbrechern abgesichert ist (im Einfamilienhaus meist dreiphasig). Der Installateur prüft, ob das Laden zusammen mit den anderen grossen Verbrauchern darin Platz hat.
Ausrüstung | Typische Ladeleistung | Hinweis |
|---|---|---|
Haushaltsteckdose T13 (10 A) | Rund 2 kW | Für Notfälle, nicht für das tägliche Laden |
Industriesteckdose T23 oder CEE 16 A mit Mode-2-Kabel | 3.7 kW (einphasig) bis 11 kW (CEE dreiphasig) | Eigener Stromkreis empfohlen |
Wallbox einphasig | 3.7 bis 7.4 kW | Prüfung der Installation |
Wallbox dreiphasig | 11 kW | Meldung an den Netzbetreiber, im Mehrfamilienhaus oft Lastmanagement |
Richtwerte, vom Installateur zu bestätigen. Über 3.7 kW verlangen die meisten Netzbetreiber ein technisches Anschlussgesuch (TAG) und eine Installationsanzeige (IA), die der konzessionierte Elektroinstallateur vor Beginn der Arbeiten einreicht, und danach einen Sicherheitsnachweis (SiNa). Die genauen Regeln stehen in den Werkvorschriften jedes Netzbetreibers.
Quelle: Beispiel der gesetzlichen Vorgaben für Ladestationen eines Netzbetreibers (CKW).
Der Zählertyp ändert an dieser Rechnung nichts. Welche Ausrüstung für welche Mitarbeitenden sinnvoll ist, zeigt unser Vergleich zur Wallbox für Mitarbeitende mit Geschäftsauto.
Die drei Methoden, den Ladestrom zu messen
Es gibt drei Wege, den Verbrauch des Autos zu isolieren: den Zähler der Wallbox (oder einen Unterzähler in der Verteilung), das smarte Ladekabel und die Softwarelösung. Die ersten beiden beruhen auf Hardware bei den Mitarbeitenden, die dritte nicht.

Methode | Prinzip | Hardware bei Mitarbeitenden | Schwachstellen |
|---|---|---|---|
Wallbox-Zähler oder Unterzähler | MID-zertifizierter Zähler in der Wallbox oder in der Verteilung | Wallbox mit Zähler oder Unterzähler, vom Installateur montiert | Kosten und Arbeiten, Zustimmung von Vermieter oder StWE-Gemeinschaft, teils manuelle Ablesung |
Smartes Ladekabel | Mode-2-Kabel, das jeden Ladevorgang misst und überträgt | Kabel mit Messelektronik | Messung am Kabelausgang, Netzempfang nötig, Kabel muss beim Austritt zurück |
Software (Voltaback) | Jeder Ladevorgang zu Hause wird erfasst und zum Tarif der Mitarbeitenden bewertet, Ladeverluste inklusive | Keine | Aktivierung nach Freigabe durch den Fahrzeughersteller |
Die Modelle im Markt vergleicht unser Beitrag zu den smarten Ladekabeln.
Warum Boxen und smarte Kabel Ladevorgänge verlieren
Ein vernetzter Zähler hängt an einer anfälligen Kette: kompatibles Gerät, funktionierende Elektronik und vor allem Netzempfang im Moment des Ladens. Viele Ladevorgänge finden aber genau dort statt, wo diese Kette reisst.

- Einstellhalle oder Betongarage: kein WLAN, kein 4G, der Ladevorgang wird nicht übertragen.
- Tal oder Weiler mit schlechtem Empfang: lückenhafte Daten bei jedem Unterbruch.
- Ältere oder einfache Wallbox: keine Daten verfügbar.
- Router nachts ausgeschaltet: Die günstigste Ladung zum Niedertarif bleibt unsichtbar.
Das Auto ist geladen, der Verbrauch aber nicht erfasst. Für Mitarbeitende heisst das: Ladevorgänge aus dem Gedächtnis rekonstruieren. Für Flottenverantwortliche heisst das: eine Lücke im Beleg.
Am Zähler messen, nicht an der Batterie
Zwischen Hauszähler und Batterie geht beim Laden Energie verloren, im Onboard-Ladegerät und im Kabel. Messungen des ADAC (deutscher Automobilclub) beziffern diese Verluste an einer 11-kW-Wallbox auf rund 5 bis 7 %, an einer Haushaltsteckdose deutlich höher (ADAC-Studie zu Ladeverlusten).
Die Hersteller-App zeigt nur die in der Batterie gespeicherte Energie. Wer auf dieser Basis vergütet, zahlt Mitarbeitenden rund 10 % zu wenig: Die Verluste stehen auf ihrer Stromrechnung.
Voltaback stützt sich auf den MID-zertifizierten Zähler des Haushalts, nicht auf einen eigenständigen Kabelzähler. Die Methode wurde von einer unabhängigen Drittstelle geprüft: relative Abweichung von 1.22 %.
Wie wird die Vergütung ohne Smart Meter belegt?
Genau gleich wie mit Smart Meter: geladene kWh mal Preis pro kWh der Mitarbeitenden, mit den passenden Belegen. Der Zähler spielt dabei keine Rolle.
Was die Steuerregeln sagen
In der Schweiz gilt der Grundsatz, dass Spesen effektiv und gegen Beleg abgerechnet werden. Das Musterspesenreglement der Schweizerischen Steuerkonferenz (SSK) sieht für ein elektrisches Geschäftsfahrzeug zusätzlich eine Pauschale von höchstens CHF 60.– pro Monat für das Laden am Wohnort vor, deklariert unter Ziffer 13.2.3 des Lohnausweises («Stromvergütung E-Fahrzeug»). Die CHF 60.– sind eine Obergrenze für eine Pauschale, keine Obergrenze für belegte effektive Kosten.
Ohne genehmigtes Spesenreglement werden effektive Spesen, die nicht Reise- oder Verpflegungskosten sind, mit Betrag unter Ziffer 13.1.2 «Übrige effektive Spesen» und Angabe der Art ausgewiesen (Wegleitung zum Lohnausweis, Rz 54). Mit einem vom Sitzkanton genehmigten Reglement, das eine Klausel zu effektiven Kosten enthält, entfällt die betragsmässige Deklaration (Rz 59).
Quellen: Wegleitung zum Lohnausweis 2026; SSK-Musterspesenreglement 2026; ESTV, Lohnausweis.
Bei der AHV gehört Spesenersatz nicht zum massgebenden Lohn, sofern Arbeitgeber oder Mitarbeitende die Auslagen nachweisen. Eine belegte Vergütung zu effektiven Kosten löst damit weder Steuern noch Sozialversicherungsbeiträge aus, wenn jede kWh belegt ist.
Welche Belege aufbewahren?
- die Aufstellung der geladenen kWh für das Geschäftsauto, Monat für Monat;
- die Stromrechnung des Haushalts mit dem Preis pro kWh (Energie, Netz, Abgaben) und den Tarifzeiten;
- die Berechnungsmethode des Unternehmens, idealerweise im Spesenreglement festgehalten.
Der ganze Rahmen, Pauschale oder effektive Kosten, steht in unserem Leitfaden zur Vergütung des Ladestroms für Geschäftsautos.
Rechenbeispiel Basel und Zürich
Eine Mitarbeiterin fährt 20'000 km pro Jahr und lädt fast ausschliesslich zu Hause, bei einem Verbrauch von 18 kWh/100 km. Das ergibt 3'600 kWh in der Batterie, mit Ladeverlusten rund 4'000 kWh am Zähler.
Wohnort | Median 2026 | Ladestrom pro Jahr exkl. MWST | Pro Monat |
|---|---|---|---|
Basel-Stadt | 33.2 Rp./kWh | 4'000 × 0.332 = CHF 1'328.– | rund CHF 111.– |
Kanton Bern | 29.3 Rp./kWh | 4'000 × 0.293 = CHF 1'172.– | rund CHF 98.– |
Kanton Zürich | 24.8 Rp./kWh | 4'000 × 0.248 = CHF 992.– | rund CHF 83.– |
In allen drei Fällen liegt der effektive Ladestrom über der Pauschale von CHF 60.– pro Monat. Der Wohnort verändert den Betrag um über CHF 300.– pro Jahr: Deshalb lohnt es sich, vom effektiven Tarif auszugehen. Wie man den richtigen Preis bestimmt, erklärt unser Beitrag zum Strompreis pro kWh beim Laden.
Wie misst und vergütet Voltaback ohne Smart Meter und ohne Box?
Voltaback liest weder den Zähler des Netzbetreibers aus noch installiert es etwas bei den Mitarbeitenden. Die Plattform erfasst jeden Ladevorgang zu Hause, ordnet ihn dem richtigen Fahrzeug zu und wendet den effektiven Tarif aus dem Stromvertrag der Mitarbeitenden an, HT oder NT, Ladeverluste inklusive. Zählertyp, Wallbox und Einstellhalle spielen keine Rolle.
So läuft es in der Praxis:
- Die Mitarbeitenden verbinden ihr Geschäftsauto in 2 Minuten mit der App; über 48 Marken sind kompatibel.
- Sie erfassen ihren Stromtarif einmal anhand der Rechnung; Tarifänderungen per 1. Januar werden nachgeführt.
- Jeder Ladevorgang zu Hause wird erfasst und bewertet, ohne Box und ohne smartes Kabel.
- Jeden Monat entsteht pro Person ein Beleg, der in die Lohnbuchhaltung oder die Spesenabrechnung exportiert wird.
Das Unternehmen erhält nie die Geolokalisierung seiner Mitarbeitenden, sondern nur die kWh und die für die Vergütung nötigen Daten, im Einklang mit dem nDSG. Die Plattform ist seit dem 2. Dezember 2025 nach ISO 27001 zertifiziert.
Wenn Sie noch überlegen, Mitarbeitende mit Hardware auszurüsten, lesen Sie unsere Alternative zur Wallbox bei Mitarbeitenden.
Häufige Fragen zum Laden ohne Smart Meter
Ja, ohne Einschränkung. Ein Elektroauto lädt an jeder geeigneten Steckdose oder Wallbox, unabhängig vom Zähler im Haus. Der Zähler dient der Abrechnung des Haushaltsverbrauchs, er bestimmt nicht, ob geladen werden kann.
Ja, für die Netzbetreiber. Die StromVV verlangt, dass bis Ende 2027 80 % der Messeinrichtungen jedes Netzgebiets intelligente Messsysteme sind. Den Zeitpunkt des Zählerwechsels bestimmt der Netzbetreiber, nicht die Kundin oder der Kunde.
Nein. Ein Smart Meter misst den gesamten Verbrauch des Haushalts in Viertelstundenwerten, ohne Geräte zu unterscheiden. Er kommuniziert weder mit der Wallbox noch mit dem Auto. Um den Ladestrom zu isolieren, braucht es einen eigenen Zähler, ein smartes Kabel oder eine Softwarelösung.
Ja, sofern der Haushalt einen Doppeltarifzähler hat und der Netzbetreiber einen Niedertarif nachts oder am Wochenende anbietet. Es genügt, Auto oder Wallbox auf diese Zeiten zu programmieren. Nur dynamische Tarife mit Viertelstundenpreisen setzen ein intelligentes Messsystem voraus.
Mit einem Zähler in der Wallbox oder in der Verteilung, mit einem smarten Ladekabel oder mit einer Software, die jeden Ladevorgang erfasst. Nur die Software braucht keine zusätzliche Hardware. Wichtig ist, am Zähler zu messen, weil die Hersteller-App die Ladeverluste nicht enthält.
Nein, kein Schweizer Steuertext schreibt eine bestimmte Hardware vor. Die Vergütung muss in kWh und Preis belegt sein und den effektiven Kosten entsprechen. Ein MID-zertifizierter Zähler oder eine geprüfte Methode macht diesen Beleg lediglich unangreifbar.
Gleich wie mit Smart Meter: geladene kWh mal Preis pro kWh aus dem eigenen Stromvertrag, mit einer monatlichen Aufstellung. Alternativ kann der Arbeitgeber die SSK-Pauschale von höchstens CHF 60.– pro Monat ausrichten, die bei Vielfahrenden oft unter den effektiven Kosten liegt.
Die ganze Flotte effektiv vergüten, mit oder ohne Smart Meter
Der Smart Meter kommt bis Ende 2027 zu den meisten Ihrer Mitarbeitenden. Die Vergütung muss darauf nicht warten: Es genügt, den Ladestrom des Autos zu messen und den richtigen Tarif anzuwenden.
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